Vier Jahreszeiten — vier Pflegephasen
Frühling
Die wichtigste Rasenpflege-Saison. Erster Schnitt, Düngen, Nachsäen und Vertikutieren.
Sommer
Regelmäßiges Mähen und Wässern. Hitzestress vermeiden.
Herbst
Zweite Hauptpflegesaison. Herbstdünger, Vertikutieren, Nachsäen.
Winter
Ruhephase. Rasen nicht betreten bei Frost oder Schnee.
Nach Bundesland
Wählen Sie Ihr Bundesland für lokale Rasenpflege-Tipps — abgestimmt auf Ihre Klimazone.
Vier Klimazonen in Deutschland
Ozeanisch
Mildes, feuchtes Klima durch atlantischen Einfluss. Wenig Frost, aber häufige Bewölkung und Regen. Ideale Bedingungen für englischen Rasen.
Kontinental
Trockener und extremer als der Westen. Heiße Sommer, kalte Winter mit Frost. Sommertrockenheit ist eine echte Herausforderung.
Gemäßigt
Übergangsklima zwischen ozeanisch und kontinental. Vier ausgeprägte Jahreszeiten, moderate Temperaturen, ausreichend Niederschlag. Ideale Bedingungen für die meisten Rasensorten.
Alpin / Voralpines Klima
Höhenlagen mit langen, schneereichen Wintern und kurzen Sommern. Vegetationsperiode deutlich kürzer als im Flachland. Spezielle Rasenpflege nötig.
Häufige Fragen
Wann ist der erste Schnitt des Jahres möglich?+
Wenn die Bodentemperatur konstant über 10°C liegt und das Gras aktiv wächst — typisch März bis April. In Freiburg und Frankfurt bereits ab Anfang März, in München und Berlin eher Ende März bis April.
Wann soll ich meinen Rasen düngen?+
Erste Düngung im Frühjahr, wenn das Gras aktiv wächst (April bis Mai) — stickstoffreicher Frühjahrsdünger. Zweite Düngung im September–Oktober mit kaliumreichem Herbstdünger zur Winterhärtung.
Was ist Vertikutieren und wann?+
Vertikutieren entfernt Rasenfilz und verbessert die Belüftung. Bester Zeitpunkt: April bis Mai, wenn der Rasen aktiv wächst. Ein zweiter Durchgang im September ist möglich.
Wie oft soll ich meinen Rasen wässern?+
15–20mm Wasser pro Woche in der Wachstumsphase. Besser einmal gründlich wässern als täglich wenig. Morgens zwischen 6 und 9 Uhr, um Pilzkrankheiten zu vermeiden.
Was tun bei braunen Stellen?+
Ursachen sind meist Trockenheit (wässern), Pilzkrankheiten (Fungizid), Hundeurin (Bereich durchspülen und nachsäen), oder zu kurzer Schnitt (Schnitthöhe erhöhen).