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Rasenpflege für jede Stadt und jede Jahreszeit

Der richtige Pflegeplan für Ihren Rasen: saisonale Kalender nach Klimazone, echte Klimawerte für 174 Städte und kostenlose Rechner.

  • 174Städte mit DWD-Werten
  • 16Bundesländer
  • 45Ratgeber

Rasenpflege in Ihrer Stadt

Alle 174 Städte →

Die zehn größten Städte mit echten DWD-Werten: langjähriger Jahresniederschlag, Klimazone und der abgeleitete Vegetationsbeginn. Einwohnerzahlen sagen über einen Rasen nichts.

  • BerlinKontinental

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren. Nachsäen.

  • HamburgOzeanisch

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren möglich.

  • MünchenKontinental

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren. Nachsäen.

  • KölnOzeanisch

    Vegetationsbeginn ab Ende März

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren möglich.

    Bewässerungsverbot im Kreis aktiv

  • Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger. Vertikutieren. Nachsäen.

  • StuttgartGemäßigt

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger. Vertikutieren. Nachsäen.

    Bewässerungsverbot im Kreis aktiv

  • DüsseldorfOzeanisch

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren möglich.

  • DortmundOzeanisch

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren möglich.

  • LeipzigKontinental

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren. Nachsäen.

  • EssenOzeanisch

    Vegetationsbeginn ab Anfang April

    Im September: Herbstdünger auftragen. Vertikutieren möglich.

Ratgeber & Tipps

Alle Ratgeber →
  • Rasen vertikutieren

    Rasen vertikutieren richtig gemacht: woran Sie zu viel Rasenfilz erkennen, warum die Arbeitstiefe von 2 bis 3 mm alles entscheidet, in welchem Fenster es sinnvoll ist und wann Sie besser nicht vertikutieren.

    Von Bernd Sattler

  • Rasen säen

    Rasen säen Schritt für Schritt: das Saatbett fein herrichten, die richtige Saatmenge gleichmäßig ausbringen, flach einarbeiten und die junge Saat bis zum ersten Schnitt konstant feucht halten.

    Von Bernd Sattler

  • Rasen düngen

    Rasen düngen mit System: was Stickstoff, Phosphor und Kalium im Gras bewirken, welcher Nährstoff in welcher Saison zählt, wie viel Dünger nötig ist und welche Düngertypen sich unterscheiden.

    Von Bernd Sattler

  • Rasenpflege im Frühling

    Rasenpflege im Frühling in der richtigen Reihenfolge: erst die Winterschäden beurteilen, dann der Mähstart, dann düngen, und erst im Mai vertikutieren und nachsäen. Der Fahrplan von März bis Mai.

    Von Bernd Sattler

  • Rasenpflege im Herbst

    Rasenpflege im Herbst als Wintervorbereitung: warum jetzt Kalium statt Stickstoff zählt, bis wann Sie nachsäen und letztmals mähen, warum Laub herunter muss und wie Sie den Mäher einwintern.

    Von Bernd Sattler

  • Rasen wässern

    Rasen wässern als Handwerk: den Wochenbedarf in Millimetern berechnen, mit der Auffangglas-Methode den Regner einmessen, die Eindringtiefe im Boden prüfen und ausrechnen, was ein Bewässerungsgang pro Quadratmeter kostet.

    Von Bernd Sattler

Rasensorten

  • Rollrasen

    Rollrasen ist vorgezogener Fertigrasen, der in Streifen gerollt geliefert wird. Er bietet einen sofort nutzbaren, gleichmäßigen Rasen ohne die Wartezeit von Rasensaat. In Deutschland der beliebteste Weg für eine schnelle Rasenfläche, bei richtiger Verlegung ist der Rasen nach 3–4 Wochen vollständig verwurzelt und nutzbar. Die Qualität hängt vom Lieferanten ab: Achten Sie auf RSM-zertifizierte Mischungen und frische Ware, die am Liefertag verlegt werden muss.

    Von Bernd Sattler

  • Deutsches Weidelgras

    Deutsches Weidelgras ist die meistverwendete Rasengrasart in Deutschland. Es keimt schnell, ist trittfest und bildet einen dichten, tiefgrünen Rasen. In den meisten deutschen Rasenmischungen ist es der Hauptbestandteil, meist 60–80% der Mischung. Es eignet sich für fast alle deutschen Klimazonen außer extremen Schattenlagen. Die schnelle Keimung (5–10 Tage) macht es zur ersten Wahl für Nachsaat und Neuanlage.

    Von Bernd Sattler

  • Schattenrasen

    Schattenrasen ist eine spezielle Rasenmischung für Standorte mit wenig direkter Sonneneinstrahlung. Der Hauptbestandteil ist Rotschwingel (Festuca rubra), ergänzt durch Hainrispe (Poa nemoralis). Beide Arten sind auf wenig Licht spezialisiert und dort konkurrenzlos. Kein anderes Rasengras hält tiefem Schatten so gut stand. Wichtig: Auch Schattenrasen braucht mindestens 2–3 Stunden indirektes Licht pro Tag.

    Von Bernd Sattler

  • Sportrasen

    Sportrasen-Mischungen (RSM 3.1 nach deutscher Regelsaatgut-Mischung) sind auf maximale Trittfestigkeit und schnelle Regeneration ausgelegt. Hauptbestandteil ist immer Deutsches Weidelgras (80–90%), ergänzt durch Wiesenrispe für Tiefe und Stabilität. Ideal für Gärten mit Kindern, Hunden oder wer eine belastbare Spielfläche braucht. Die RSM-Zertifizierung garantiert geprüfte Qualität.

    Von Bernd Sattler

  • Zierrasen

    Zierrasen ist der anspruchsvollste Rasentyp, das Pendant zum englischen Rasen. Aus feinen Grassorten (Rotschwingel, Straußgras) entsteht ein dichter, samtig-weicher Teppich von tiefdunklem Grün. Kein anderer Rasentyp sieht so gut aus, aber keiner verlangt auch so viel Pflege. Für Vorgärten und repräsentative Flächen, die wenig betreten werden. Ein Zierrasen braucht Geduld: 1–2 Jahre bis zur vollen Pracht.

    Von Bernd Sattler

  • Gebrauchsrasen

    Gebrauchsrasen ist der meistgewählte Rasentyp für deutsche Privatgärten. Die Regel-Saatgut-Mischung RSM 2.1 (Gebrauchsrasen Standard) verbindet Robustheit mit guter Optik, trittfester als Zierrasen, repräsentativer als reiner Sportrasen. Der perfekte Kompromiss für Gärten die genutzt und gleichzeitig gut aussehen sollen. Für die meisten deutschen Hausbesitzer ist Gebrauchsrasen die richtige Wahl.

    Von Bernd Sattler

Rasenprobleme erkennen

  • Schneeschimmel

    Schneeschimmel wird durch den Pilz Microdochium nivale verursacht und tritt vor allem zwischen Oktober und März auf. Er bildet runde, bräunliche Flecken von 5 bis 30 cm Durchmesser, die bei feuchter Witterung am Rand einen weißlich-rosa Pilzbelag zeigen. Der Pilz gedeiht besonders gut bei Temperaturen zwischen 0 und 12 °C in Verbindung mit hoher Feuchtigkeit. Ohne Behandlung können die Flecken zusammenwachsen und großflächige Schäden verursachen.

    Von Bernd Sattler

  • Braunfleckigkeit (Brown Patch)

    Braunfleckigkeit wird durch den Pilz Rhizoctonia solani verursacht und tritt hauptsächlich von Juli bis September auf. Typisch sind kreisförmige, braune Ringe von 10 cm bis über 1 m Durchmesser, die oft ein grünes Zentrum aufweisen. Der Pilz wird durch eine Kombination aus Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und abendlicher Bewässerung begünstigt. Bei rechtzeitiger Behandlung erholt sich der Rasen in der Regel innerhalb weniger Wochen.

    Von Bernd Sattler

  • Moos im Rasen

    Moos im Rasen ist kein eigenständiges Problem, sondern ein Symptom für ungünstige Wachstumsbedingungen der Gräser. Häufige Ursachen sind Schatten, Bodenverdichtung, ein zu niedriger pH-Wert oder schlechte Drainage. Wo die Gräser geschwächt sind, nutzt das Moos die entstandenen Lücken. Eine nachhaltige Bekämpfung erfordert daher stets die Beseitigung der Ursache, nicht nur die Entfernung des Mooses selbst.

    Von Bernd Sattler

  • Engerlinge (Maikäfer-/Junikäferlarven)

    Engerlinge sind die Larven von Mai- und Junikäfern, die bis zu vier Jahre im Boden leben und sich von Graswurzeln ernähren. Ein starker Befall zeigt sich daran, dass sich der Rasen wie ein Teppich vom Boden abheben lässt. Vögel und Dachse, die nach den Larven graben, verursachen zusätzliche Schäden. Die biologische Bekämpfung mit Nematoden ist die wirksamste und umweltfreundlichste Methode.

    Von Bernd Sattler

  • Wühlmäuse und Maulwurf

    Maulwürfe und Wühlmäuse hinterlassen beide Erdhügel im Rasen, müssen aber unterschiedlich behandelt werden. Der Maulwurf steht in Deutschland unter strengem Naturschutz und darf weder gefangen noch getötet werden. Er frisst Engerlinge und Schädlinge, ist also nützlich. Wühlmäuse hingegen fressen Wurzeln und können erhebliche Schäden anrichten. Sie dürfen mit zugelassenen Methoden bekämpft werden.

    Von Bernd Sattler

  • Trockenheitsschäden

    Trockenheitsschäden entstehen, wenn der Rasen über längere Zeit zu wenig Wasser erhält. Anders als Pilzkrankheiten zeigen sie eine gleichmäßige, großflächige Braunfärbung ohne kreisförmige Muster. Die Grashalme falten sich der Länge nach zusammen, um die Verdunstung zu reduzieren. Fußspuren bleiben über 20 Minuten sichtbar, da den Halmen die Spannkraft fehlt. Mit richtiger Bewässerung erholt sich der Rasen meist vollständig.

    Von Miriam Schöller

Alle Rasenprobleme →

Kostenlose Rechner

Wie viel Wasser braucht Ihre Fläche, wie lange muss der Regner laufen, was kostet das? Der Bewässerungs-Rechner rechnet es aus, getrennt nach Trink- und Abwasser, und prüft zugleich, ob in Ihrem Kreis gerade ein Verbot gilt.

Rasenpflege nach Bundesland

Übersicht →

Jedes Land hat seine Klimazone und damit seinen eigenen Pflegerhythmus. Wählen Sie Ihr Land für den passenden Kalender.

Aktuelle Meldungen

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Häufige Fragen

Was macht Rasensaison.de?

Rasensaison.de bündelt Pflegekalender, echte Klimawerte und kostenlose Rechner für jede deutsche Stadt und zeigt zugleich, wo gerade ein Bewässerungs- oder Grillverbot gilt.

Wie finde ich den Kalender für meine Stadt?

Geben Sie oben Ihren Ort ein oder wählen Sie ihn in der Städteliste. Jede Stadtseite nennt den langjährigen Niederschlag, die Klimazone und den passenden Pflegerhythmus.

Sind die Rechner kostenlos?

Ja. Der Bewässerungs-Rechner ist gratis und ohne Anmeldung nutzbar. Er rechnet Wassermenge, Laufzeit und Kosten aus und warnt, wenn in Ihrem Kreis ein Verbot gilt.

Woher stammen die Verbotsdaten?

Jedes Verbot wird an der amtlichen Quelle geprüft, meist an der Allgemeinverfügung oder dem Amtsblatt des Landkreises, und mit dem Prüfdatum ausgewiesen.