
Miriam Schöller
Miriam Schöller kümmert sich um alles, was gemessen wird. Sie liest die Indizes des Deutschen Wetterdienstes, den Waldbrandgefahrenindex ebenso wie den Graslandfeuerindex, und erklärt, was die fünf Stufen für einen Sonntagnachmittag im Wald bedeuten. Für die Klimazonen des Rasensaison-Kalenders wertet sie Niederschlags- und Temperaturreihen aus und ordnet ein, warum Trockenstress im Osten früher einsetzt als am Niederrhein. Sie unterscheidet sorgfältig zwischen einem Index, einer Landeswarnstufe und einem tatsächlichen Verbot, weil diese drei Dinge regelmäßig verwechselt werden, auch in der Berichterstattung. Zahlen übernimmt sie nur mit Quelle und Stand; wo eine Behörde eine Stufe nennt, aber keinen Wert veröffentlicht, schreibt sie das hin. Prognosen kennzeichnet sie als Prognosen. Ihre Beiträge zu Hitze und Trockenheit sagen deshalb häufiger, was noch offen ist, als was schon feststeht, und verweisen für den Tageswert stets auf das amtliche Portal des jeweiligen Landes.
Zuständig für
Die Waldbrandgefahrenstufen des DWD, Hitzefrei an Schule und Arbeitsplatz, Rasen bei Hitze und vertrockneter Rasen: alles, was auf Messwerten, Klimadaten und Erlassen beruht.
Schwerpunkte
Miriam Schöller betreut alles, was auf Klimadaten und amtlichen Messnetzen beruht: die Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes, die Hitze- und Trockenheitsratgeber und die Dürre-Einordnungen der Bundesland-Seiten. Ihr Maßstab ist, dass jede Zahl auf der Seite einer konkreten Messstelle oder einem amtlichen Lagebericht zugeordnet werden kann.
Für die 16 Bundesland-Seiten des Bewässerungsportals pflegt Miriam die Lage-Absätze zur Trockenheit: Grundwasserstände, Niedrigwasser-Informationsdienste der Länder, der UFZ-Dürremonitor. Diese Einordnungen erklären, warum ein Kreis überhaupt zu einem Verbot greift, bevor es die Verfügung selbst tut.
Arbeitsweise und Quellen
Miriams Quellen sind die Messnetze selbst: der Waldbrandgefahrenindex und der Graslandfeuerindex des DWD, die Niedrigwasser-Informationsdienste der Landesumweltämter, der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung. Sekundärberichte nutzt sie zur Einordnung, zitiert wird die Primärquelle mit Link und Stichtag.
Wo Daten mehrdeutig sind, benennt sie das: Eine Waldbrandstufe ist eine Prognose, kein Verbot, und ein niedriger Pegel ist noch keine Verfügung. Diese Trennung zwischen Messwert und Rechtsfolge zieht sich durch alle ihre Seiten.
Zuletzt aktualisierte Artikel
Kontakt zur Redaktion
Sie haben auf einer von Miriam betreuten Seite einen Fehler entdeckt oder eine neuere Verfügung vorliegen? Die Redaktion prüft jeden Hinweis gegen die amtliche Quelle und korrigiert den Datensatz. Verbindliche Auskünfte zu Verboten und Bußgeldern gibt allein die zuständige Behörde Ihres Kreises; die Quellenangabe finden Sie auf jeder Kreis-Seite.