Trinkwasser-Engpass in Lengenwang
In Lengenwang reicht der Gemeindebrunnen nicht mehr aus, das Trinkwasser wird per Tankwagen geliefert. Ein bindendes Verbot besteht nicht: Die Gemeinde ruft dazu auf, den Verbrauch auf das Nötigste zu beschränken.
Die Lage in Lengenwang
Seit dem 10. Juli 2026 kann der Gemeindebrunnen die Wasserversorgung nicht mehr allein sicherstellen.
Trinkwasser wird per Tankwagen aus Marktoberdorf angeliefert, eine Chlorierung ist in Betrieb, ein Abkochen ist nicht nötig. Eine Notverbindung nach Marktoberdorf war für Mitte Juli geplant. Für die Landwirtschaft gibt es eine Brauchwasser-Entnahmestelle, am Friedhof einen Brauchwasserbehälter. Es gilt ein Aufruf, kein Verbot.
Verbot oder Appell?
Wichtig für die Einordnung: In Lengenwang gilt kein bindendes Verbot und kein förmlich verfügter Notstand mit Bußgeld, sondern ein dringender Aufruf. Wer weiter gießt, macht sich nicht strafbar, handelt in der aktuellen Lage aber gegen die Bitte der Gemeinde. Verbindliche Verbote wie in München oder Langen sehen anders aus.
Häufige Fragen
Gilt in Lengenwang ein Trinkwasser-Verbot?
Nein, ein bindendes Verbot besteht nicht. Die Gemeinde ruft zum Sparen auf, weil der Brunnen die Versorgung nicht mehr allein sichern kann und Wasser per Tankwagen geliefert wird.
Ist das Leitungswasser noch trinkbar?
Ja. Eine Chlorierung ist in Betrieb, abgekocht werden muss nach Angaben der Gemeinde nicht. Bei Änderungen informiert die Gemeinde.
Was wird von den Haushalten erbeten?
Den Verbrauch auf das unbedingt Nötige zu beschränken: kein Rasen- und Gartenwässern, keine Pools füllen, sparsam reinigen. Für die Landwirtschaft und die Grabpflege gibt es eigene Brauchwasser-Stellen.
Wann entspannt sich die Lage?
Eine Notverbindung zum benachbarten Versorger war für Mitte Juli geplant. Ein fester Endtermin des Aufrufs ist nicht genannt.
Keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist die Allgemeinverfügung beziehungsweise Bekanntmachung der Stadt oder Gemeinde. Zuletzt geprüft am 15. Juli 2026 anhand von Gemeinde Lengenwang / Kreisbote.